Vom Wert der Wertschätzung - Anerkennung im Arbeitsleben

Ein Mangel an Wertschätzung hat das Potential Gesundheit, Motivation und sogar Unternehmensergebnisse zu verschlechtern. Der Beitrag zeigt auf, wie eng der Zusammenhang zwischen Wertschätzung, Wohlergehen und Wertschöpfung ist und untermauert ihn durch neue Forschungsergebnisse.

17.09.2009
Management

 1. Wer, Wann, Wo? 

erschienen in ManagerSeminare, das Weiterbildungsmagazin, Heft 138, September 2009, S. 20-26, Autor: Andrea Bittelmeyer

 

2. Woher, Wohin, Warum ?

Mehrere wissenschaftliche Studien belegen einen direkten Zusammenhang zwischen mangelnder Wertschätzung und einem erhöhten Risiko für Krankheit. Eindrucksvolle 30% des Unternehmensgewinns lassen sich durch eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur erklären. Diese Erkenntnisse machen deutlich, dass eine eingehende Beschäftigung mit dem Thema Wertschätzung notwendig ist, vor allem in den heutigen kritischen Zeiten.

 

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Die überwiegende Sachorientierung und das Ziel der Nutzenmaximierung in Unternehmen führen oftmals dazu, dass der Blick für die Mitarbeiter verloren geht. Vor allem in schwierigen Zeiten stehen Sachziele ganz oben auf der Liste und lassen, unter steigendem Zeitdruck, vergessen dass gutes Miteinander zu einem gesunden Arbeitsleben dazugehört.Neue Forschungsergebnisse aus Medizin und Neurobiologie lassen deutlich werden, wie stark der Zusammenhang zwischen ehrlicher Wertschätzung und Unternehmenserfolg ist.Der Beitrag zeigt einige interessante wissenschaftliche Beiträge auf, die sich mit der Thematik beschäftigen und gibt eine Übersicht wie konsequente Wertschätzung in der Praxis aussehen kann. Folgende Punkte werden genannt:

- Regelmäßiges Lob

- Ermöglichung von Prämien

- Einführung von Feedbackregeln

- Investition in Weiterbildung

- Orientierung an Stärken

- Übertragung von Verantwortung

- Schaffen von Transparenz

- Förderung von Teamarbeit und Kooperation

- Leben der Unternehmenskultur- Schätzen des Menschen

- Schaffen von Vorbildern

Weiterhin werden die Erkenntnisse durch Ergebnisse der Great-Place-to-Work-Studie und einem Unternehmensbeispiel des gleichnamigen Wettbewerbs untermauert und veranschaulicht.

 

4. Für wen, unter welchen Bedingungen ?

 

Der Beitrag gibt einem, eigentlich altbekannten Thema, einen neuen Impuls und setzt es wieder auf die Agenda. Er ist für alle Führungskräfte geeignet die Wert auf eine gesunde Arbeitsatmosphäre und zufriedene Mitarbeiter legen.

 

5. Wie einzuschätzen ?

Obwohl das Thema nicht neu ist, werden neue Studienergebnisse angeführt und die Brisanz der Thematik für die heutigen Zeiten herausgestellt. Ein lesenswerter Beitrag, der auch praktische Anwendungshilfe gibt.