Expatriates - Eine kritische Betrachtung aus organisationaler Perspektive

Expatriates sind in einer globalisierten Welt nicht mehr wegzudenken und immer mehr Unternehmen müssen sich mit den Fragestellungen und Herausforderungen von personellen Auslandsentsendungen beschäftigen und auseinander setzen. Simon Sedlmayer, selbst ehemaliger Expatriate, gibt einen analytischen und kritischen Überblick aus organisationaler Perspektive.

1. Wer? Wann? Wo?

Simon Sedlmayer studiert seit Oktober 2006 als ziviler Student an der Universität der Bundeswehr München Wirtschafts- und Organisationswissenschaften. Parallel dazu arbeitet er beim Rückversicherer Münchener Rück. Seine Studienschwerpunkte sind die Bereiche Versicherungswirtschaft, Internationales Management sowie Wirtschaftsinformatik. Der vorliegende Beitrag entstand im Rahmen des Vertiefungsfaches Internationales Management am Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans A. Wüthrich im Frühjahr 2009.

2. Woher? Wohin? Warum?

Selbst kurz vor dem Entstehen des Beitrags von einer Entsendung in eine ausländische Tochtergesellschaft seines Arbeitgebers Münchener Rück zurückgekehrt, wollte sich Simon Sedlmayer nun auch theoretisch mit dem Phänomen "Expatriates" beschäftigen. Im vorliegenden Beitrag werden aus der Perspektive eines internationalen Unternehmens (im Gegensatz zur Perspektive des Entsandten) Vor- und Nachteile von Auslandsentsendungen abgewogen sowie Alternativen zur klassischen Entsendung untersucht.

3. Was? Wie? Welche Ergebnisse?

Der vorliegende Beitrag unterteilt sich in sechs Abschnitte: Zunächst werden die Begriffe "Expatriate" bzw. "Auslandsentsendung" anhand von Fachliteratur sowie gesetzlicher Bestimmungen definiert. In einem weiteren Abschnitt werden weitere Gruppen international eingesetzter Beschäftigtengruppen wie zum Beispiel "In- und Flexpatriates" abgegrenzt. Der Hauptteil des Beitrags beschäftigt sich mit den Zielsetzungen internationaler Unternehmen bezüglich Auslandsentsendungen (Pro-Argumente) sowie den Nachteilen, Gefahren und Risiken, die mit der Beschäftigung von Expatriates einhergehen (Contra-Argumente). In einem vorletzten Abschnitt wird erörtert, ob Expatriates in der zukünftigen, noch stärker globalisierten und durch Kommunikationstechnologie vernetzten, Welt überhaupt noch notwendig sind und nicht etwa durch virtuelle Arbeitsverhältnisse ersetzt werden können. Abschließend werden kritische Erfolgsfaktoren bzw. Herausforderungen im Zusammenhang mit Auslandsentsendungen erörtert sowie der mögliche Erfolgsbeitrag eines durchdachten Expatriate Management dargestellt.

4. Für wen? Unter welchen Bedingungen?

Der Beitrag richtet sich sowohl an Interessierte als auch an "Betroffene": Expatriates selbst, aber auch Personalverantwortliche internationaler Unternehmen bekommen umfassende Impulse ihre Erwartungen und Zielsetzungen bezüglich Auslandsentsendungen zu hinterfragen.

5. Wie einzuschätzen?

Der 15seitige Beitrag liefert einen umfassenden und perspektivenreichen Überblick über die Thematik "Expatriates". Zudem enthält er Literaturverweise zum vertiefenden Weiterlesen.

Expatriates_Eine kritische Betrachtung aus organisationaler Perspektive.pdf