Internal Stickiness: Probleme des internen Wissenstransfers

In einer Welt, in der das vorhandene Wissen immer schneller veraltet, spielen zeitliche Vorsprünge eine immer größere Rolle. Vorteile besitzen vor allem solche Unternehmen, die ihre Best Practices schneller und effektiver nutzen als der Wettbewerb. Viele Unternehmen tun sich jedoch mit dem internen Wissenstransfer nach wie vor schwer. Folgender Beitrag erörtert mögliche Ursachen und Überwindungsansätze.

1. Wer, Wann, Wo ?Prof. Dr. von der Oelsnitz ist Leiter des Instituts für Organisation und Führung an der Technischen Universität Braunschweig.Der Originalartikel "Internal Stickiness: Probleme des

internen Wissenstransfers" ist in der Ausgabe 04/2005 der zfo erschienen und wurde exklusiv für das org-portal bereitgestellt. Registrierte Nutzer und registrierte Mitglieder der gfo und der SGO

können die Langfassung zu diesem Kurzformat auf dem org-portal einsehen.2. Woher, Wohin, Warum ?Der wissensintensive Wettbewerb erfordert heute mehr denn je, nicht nur von Kunden oder Konkurrenten zu

lernen, sondern auch konsequent das bereits im Unternehmen vorhandene Wissen zu nutzen. Vor allem der Transfer bewährter Routinen und Best Practices gestaltet sich in der Unternehmenspraxis jedoch

schwierig, das belegen nichtzuletzt zahlreiche Studien.3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?Der Beitrag analysiert die individuellen wie strukturellen Ursachen einer unzureichenden internen

Wissensteilung. Die konsequente Ausschöpfung der intellektuellen Unternehmensressourcen ist aber für die organisationale Wettbewerbsfähigkeit nicht weniger wichtig als der Erwerb neuen Wissens.

Dennoch hindert das Phänomen der 'Internal Stickiness' viele Organisationen an der Verbesserung ihrer Arbeitsprozesse und der Replizierung ihrer Kenntnisse. Um diesem Problem zu begegnen, muss die

ganze Bandbreite der persönlichen, strukturellen und technischen Barrieren erkannt und mit einer ganzheitlichen Kombination aus Training, struktureller Erneuerung und sozialer Anerkennung beantwortet

werden.4. Für Wen, unter Welchen Bedingungen ?Der Beitrag eignet sich insbesondere für Leser, die sich mit dem Erwerb und dem Transfer unternehmensinternen Wissens befassen. Wissenschaftlich

ausgerichtete sowie in der Praxis verankerte Leser erhalten fundierte Erkenntnisse über Ursachen intern immobiler Informationen und Lösungen zu ihrer Mobilmachung.5. Wie einzuschätzen ?Der Autor

erörtert auf strukturierte Weise die wesentlichen Fragestellungen in Bezug auf das Problem der 'internal stickiness' von unternehmensinternem Wissen. Dabei geht er nachvollziehbar und detailliert auf

mögliche Ursachen ein und erläutert mögliche Überwindungsansätze. Ein sehr gelungener Beitrag, der praxisnah das Problem des internen Wissenstransfers behandelt.

zfo_4_2005_Oelsnitz.pdf