Survive this Year – by Andrew Spanyi

Die US-Finanzkrise hat sich unlängst zur globalen Wirtschaftskrise ausgeweitet. Aufträge brechen weg, Umsätze gehen zurück und Gewinnwarnungen werden ausgesprochen und führen zu Schockreaktionen an den weltweiten Börsenplätzen. Andrew Spanyi zeigt Ihnen in seinem brandaktuellen Beitrag den Weg durch dieses Krisenjahr.

Registrierte Nutzer erhalten eine ausführliche Erläuterung zu diesem Beitrag in der englischen Langfassung über den oben angegebenen Link!1. Wer, Wann, Wo ?Andrew Spanyi ist Managing Director der

Spanyi International Inc. und ein anerkannter BPM-Experte. Er ist Autor von zwei vielbeachteten Büchern sowie zahlreicher empirischer Studien und Aufsätze zu diesem Themenbereich. Für Fragen und

Anregungen kontaktieren Sie Andrew Spanyi unter: andrew@spanyi.com 2. Woher, Wohin, Warum ?Die momentane Wirtschaftskrise hat viele Unternehmen fest im Griff. Bereits eingeplante Aufträge werden

storniert, Umsätze und Gewinne brechen ein. In einer solch schwierigen Phase liegt der unternehmerische Fokus zwangsläufig auf der Sicherstellung der eigenen finanziellen Solvenz. Sind die ersten

Gegenmaßnahmen jedoch auf den Weg gebracht, kann eine umfassende Revision der Geschäftsprozesse nicht nur zum Überstehen des Krisenjahres beitragen, sondern auch den Weg in eine sichere Zukunft

bereiten. 3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?Erste Gegenmaßnahmen in einer Krise gleichen vielerorts bereits einem standardisierten Vorgehen und werden von vielen Unternehmen beinahe rezeptartig

abgearbeitet. Das richtig und notwendig. Dazu gehören bspw. neben der Aussetzung geplanter Investitionen, der vorzeitige Einzug von Forderungen und ein Aufschub der eigenen

Zahlungsverpflichtungen.Oft bleibt der Erfolg solcher Maßnahmen jedoch aus oder ist nur von kurzer Dauer. Tiefgreifendere Einschnitte sind die Folge, die nicht selten an den operativen

Basisfähigkeiten kratzen. Die Kostenreduktion sollte daher mit einer zeitnahen und konsequenten Überprüfung des Wertschöpfungsprozesses einhergehen, damit Einschnitte dort vorgenommen werden, wo sie

sinnvoll sind und zeitgleich die Effizienz auf operativer Ebene aufrechterhalten und verbessert werden kann.Aufgeteilt in drei Phasen erstreckt sich dieses Krisenmanagement über einen Zeitraum von

insgesamt 180 Tagen. Zunächst werden ausgewählte Prozesse auf Einsparpotentiale überprüft, um diese dann in der Folgephase rasch umsetzen zu können. Die letzte Phase führt die Maßnahmen fort und

startet weitere, jedoch komplexere Vorhaben, um die operative Effizienz der Prozesse nachhaltig sicherstellen zu können. Parallel dazu erfolgt ein strenges Monitoring der wesentlichen finanziellen

Kennzahlen, um bei Bedarf frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. 4. Für Wen, unter Welchen Bedingungen ?Der Beitrag richtet sich an alle Leser mit Prozessverantwortung, die unmittelbar oder

mittelbar von der Krise betroffen sind. 5. Wie einzuschätzen ?Andrew Spanyi geht in seinem aktuellen Statement in bewährter Weise prägnant und konsequent zu Werke. Der Beitrag kommt genau zur

richtigen Zeit. Kurz und präzise identifiziert der Autor die wesentlichen Maßnahmen, die in einer Krise ergriffen werden müssen und strukturiert diese in drei kurzgetaktete Phasen. Im Zentrum seiner

Analyse steht der end-to-end-Prozess, die Wertschöpfungskette eines Unternehmens, die mit der Kundenansprache beginnt und mit dem ausgelieferten Produkt endet.

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