Beziehungsqualität als Wettbewerbsvorteil!? - Dargestellt am Vorgesetzten-Mitarbeiterverhältnis

Wie schätzen Sie die Qualität Ihrer interorganisationalen Beziehungen ein? Wie viel besser könnten sie gestaltet werden und welche Implikationen ergäben sich daraus für die jeweilige Organisation? Der Autor Nikolaus Trzeschan beschäftigt sich in der vorliegenden Arbeit mit der grundsätzlichen Frage, ob Beziehungsqualität ein Wettbewerbsvorteil für Organisationen sein kann. Den Bezugsrahmen bildet dabei die Vorgesetzten-Mitarbeiterrelation und herausgearbeitete Erkenntnisse werden anhand von Praxisbeispielen rekapituliert und gestützt.

1. Wer, Wann, Wo? Als studierender Offizier an der Universität der Bundeswehr in München beschäftigt sich der Autor Nikolaus Trzeschan mit den Schwerpunkten Internationales Management und Arbeits- und Organisationspsychologie. Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes am Lehrstuhl für Internationales Management von Prof. Dr. Hans A. Wüthrich. 2. Woher, Wohin, Warum? Unternehmen stehen täglich vor der Herausforderung sich im strengen Wettbewerb mit Konkurrenten zu behaupten. Es gilt Wettbewerbsvorteile zu generieren, zu halten und abzuschirmen. In diesem Zusammenhang lässt sich beobachten, dass Beziehungsqualität einen immer größeren Anteil in der wissenschaftlichen Diskussion erhält und vermehrt versucht wird, interorganisationale Beziehungsqualität gezielt als Vorteil gegenüberWettbewerbern auszubauen und zu nutzen. 3. Was, Wie, Welche Ergebnisse? Die Fragestellung, ob sich Unternehmen bei einer Fokussierung auf Beziehungsqualität – dargestellt und erläutert anhand der Dyade Vorgesetzter-Mitarbeiter – nachhaltige Wettbewerbsvorteile erarbeiten können, ist Gegenstand dieser Arbeit. Dazu lässt sich der Autor während seiner Betrachtung von folgenden Fragen leiten: 1. Wie entstehen Wettbewerbsvorteile? 2. Warum lohnt es sich für ein Unternehmen Beziehungsqualität zu beachten? 3. Wie entsteht Beziehungsqualität im Vorgesetzten–Mitarbeiterverhältnis? 4. Wie kann Beziehungsqualität gemessen werden? 5. Gibt es Vorzeigebeispiele? Nikolaus Trzeschan zeigt dabei anschaulich auf, dass Beziehungsqualität im Vorgesetzten–Mitarbeiterverhältnis nicht losgelöst von den Determinanten Vertrauen, Kommunikation und Umgang mit Konflikten zu betrachten ist. Mit Hilfe des Fallbeispiels der schweizerischen Schurter AG wird dieses Ergebnis veranschaulicht und gestützt. 4. Für wen, unter welchen Bedingungen? Diese Arbeit richtet sich an Führungskräfte und Organisationsgestalter die daran interessiert sind, die klassische Thematik der Generierung von Wettbewerbsvorteilen unter der unkonventionellen Optik von zwischenmenschlichen Beziehungen zu betrachten. Darüber hinaus leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Reflexion der eigenen gelebten Vorgesetzten-Mitarbeiterbeziehungen. 5. Wie einzuschätzen? Nikolaus Trzeschan bietet mit der vorliegenden Arbeit einen interessanten und kurzweiligen Beitrag zu der Frage, ob und bis zu welchem Grad Beziehungsqualität in Organisationen zum Wettbewerbsvorteil ausgebaut werden kann. Beziehungsqualität als WBV.pdf