Die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen als Treiber von Wettbewerbsvorteilen

Der Erfolg von Unternehmen ist relativ leicht messbar und in Zahlen darstellbar. Doch der Weg zum Unternehmenserfolg ist nicht eindeutig nachvollziehbar, zu viele Komponenten spielen eine Rolle und sind im Einzelnen oftmals gar nicht genau benennbar. Eines ist aber sicher, wo Menschen zusammenarbeiten spielt die Qualität ihrer Beziehungen zueinander immer eine gewisse Rolle und trägt damit zu Erfolg oder Misserfolg bei. Der vorliegende Beitrag veranschaulicht die Bedeutung der Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen und deren Relevanz für den Unternehmenserfolg.

1. Wer, Wann, Wo ? Sarah Katharina Stummann: Die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen als Treiber von Wettbewerbsvorteilen – dargestellt an Beispielen. 2. Woher, Wohin, Warum ? Der Erfolg von

Unternehmen stellt sich als komplexes Phänomen dar und ist seinen Ursachen nicht zwangsläufig linear kausal zuzuordnen. Die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen, sowohl innerhalb des

Unternehmens als auch außerhalb, ist hierfür sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Doch in welcher Art und Weise bestehen Wechselwirkungen zwischen Erfolg und der Qualität von Beziehungen? Dieser

Frage geht Sarah Stummann in Ihrer Arbeit nach. 3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ? Der Begriff Beziehungsqualität ist sicherlich grundsätzlich eingängig und gebräuchlich. Doch ist sein Wesen meist

nicht eindeutig und klar. Und damit auch sein Beitrag und seine Bedeutung für Unternehmenserfolg. In dem vorliegenden Beitrag stellt die Autorin zum Verständnis des Wesens von Beziehungsqualität

mehrere Komponenten des Begriffs auf. Mittels dieser Komponenten wird eine Beurteilungsgrundlage für die Qualität von zwischenmenschlichen Beziehungen geschaffen und herausgearbeitet was darunter zu

verstehen ist. Darüber hinaus wird der Begriff des Wettbewerbsvorteils detailliert veranschaulicht und in die Kategorien Wettbwerbsvorteile 1. und 2. Ordnung eingeteilt. Erstere beinhalten die

klassischen Wettbewerbsvorteile, die sich in erster Linie am Kunden, am Markt oder der Konkurrenz orientieren. Sie spiegeln vor allem die rationale Ebene des Unternehmens wider. Die

Wettbewerbsvorteile 2. Ordnung hingegen beinhalten vor allem kulturelle Alleinstellungsmerkmale, genauer die interpersonelle Beziehung zwischen beteiligten Personen. Die Kategorien hierfür sind

musterbrechende Führung, gelebte Leidenschaft, die Nutzung kollektiver Intelligenz sowie eine frei atmende Organisation. Anhand von vier interessanten Beispielen aus unterschiedlichen Branchen stellt

Sarah Stummann die Interdependenzen zwischen den beiden Ebenen der Wettbewerbsvorteile dar. Es wird deutlich, dass also beiden Ebenen Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, will man sein Unternehmen

zum Erfolg führen. Die Wettbewerbsvorteile 2. Ordnung stellen wesentliche Treiber für die der 1. Ordnung dar und zwischenmenschliche Beziehungen sind das unerlässliche Element der Vorteile 2.

Ordnung. So gestaltet die Autorin einen Kreislauf der anschaulich die Zusammenhänge darstellt. 4. Für wen, unter welchen Bedingungen ? Der Beitrag von Sarah Stummann ist grundsätzlich für jede

Führungskraft, aber auch für jeden Mitarbeiter in Unternehmen geeignet. Zwischenmenschliche Beziehungen finden sich überall und betreffen jeden. Das Verständnis für ihre Komponenten und damit ihre

Qualität und daraus folgend ihre Relevanz für den Abteilungs- oder Unternehmenserfolg stellt für jeden in der Wirtschaftswelt einen Gewinn dar. 5. Wie einzuschätzen ? Sarah Stummann beschreibt

eingängig die Elemente des Themas und deren Zusammenhänge. Anhand der Beispiele wird deutlich wie sich das Ganze in der Praxis darstellt und zusammenfügt. Der Beitrag gibt insgesamt einem höchst

relevanten und doch immer wieder vernachlässigtem Thema eine Plattform und gibt grundsätzliche Einblicke für Interessierte.

Qualitaet_zwischenmenschlicher_Beziehungen.pdf