Der systematische Wandel der RWE-AG zum fokussierten Multi Utility-Konzern

Anhand zahlreicher aktueller Beispiele aus verschiedensten Branchen belegen die Autoren, dass das Beherrschen des Unternehmungswandels als Metakompetenz keinen Managementtrend darstellt, sondern zu den erfolgskritischsten Daueraufgaben einer jeden Unternehmung zählt, die langfristig Wettbewerbsvorteile aufbauen möchte und die Marktführerschaft in ihrer jeweiligen Branche anstrebt.

Der systematische Wandel der RWE-AG zum fokussierten Multi Utility-Konzern Alexander Fischer/Chantal Nagel/Jochen Anderweit/Marco Wielpütz Präsentation im Rahmen der Vorlesung "Management des

Unternehmungswandels" an der Justus-Liebig-Universität Giessen im Fach Unternehmungsführung und Organisation von Prof. Dr. W. Krüger 1. Wer ?, Wann ?, Wo ? Die Präsentation, "Der systematische Wandel

der RWE-AG zum fokussierten Multi Utility-Konzern", wurde von den Autoren im Rahmen einer Fallstudienübung zu der Vorlesung "Management des Unternehmungswandels" an der Justus-Liebig-Universität

Giessen am 10.06.2003 gehalten. 2. Woher ?, Wohin ?, Warum ? Aufbauend auf dem Wandlungsprozess von Prof. Dr. W. Krüger geben die Autoren einen ausführlichen Überblick über den Wandel der RWE-AG. 3.

Was ?, Wie ?, Welche Ergebnisse ? Anhand zahlreicher aktueller Beispiele aus verschiedensten Branchen belegen die Autoren, dass das Beherrschen des Unternehmungswandels als Metakompetenz keinen

Managementtrend darstellt, sondern zu den erfolgskritischsten Daueraufgaben einer jeden Unternehmung zählt, die langfristig Wettbewerbsvorteile aufbauen möchte und die Marktführerschaft in ihrer

jeweiligen Branche anstrebt. Diese Notwendigkeit, ausgelöst durch externe und interne Impulse, belegen die Autoren am Beispiel der RWE-AG. Verfolgt man die Wandlungshistorie der RWE-AG von 1898 bis

heute, zeigt sich, dass der fundamentale Wandel der Energiewirtschaft durch die Deregulierung des Strommarktes zu den bedeutendsten Entwicklungssequenzen des Wandels der RWE-AG zählt. Dieser externe

Impuls manifestiert sich in einem bis dato noch nie dargewesenem Grad an Wettbewerbsintensität zwischen den Multi-Utility Unternehmungen. Daraus resultiert, heute mehr denn je, die Notwendigkeit, den

Wandlungsprozess systematisch und sachlogisch korrekt zu durchlaufen sowie die Interdependenzen eines Wandlungsprogramms zu kennen und zu beachten. Nach einer idealtypischen Darstellung des

fünfphasigen Wandlungsprozesses (Initialisierung, Konzipierung, Mobilisierung, Umsetzung und Verstetigung) von Prof. Dr. W. Krüger werden die in jeder Phase wichtigsten Aufgaben aufgezeigt. Diese

werden von den Autoren in den Phasen Initialisierung, Konzipierung, Mobilisierung und Umsetzung am Beispiel der RWE-AG detailliert analysiert und markieren das operative Geschehen des

Wandlungsprozesses. Dabei erweist sich die Umsetzung und Durchsetzung des Wandlungsprogramms, die Implementierung, auch im Falle der RWE-AG als Kernaufgabe des Wandels. Die Phase der Verstetigung

wird ausgeblendet, da der Wandlungsprozess zum Zeitpunkt der vorliegenden Arbeit noch nicht abgeschlossen war. 4. Für wen ?, Unter welchen Bedingungen ? Die vorliegende Arbeit beruht auf der

theoretischen Basis des phasenweise aufgebauten Wandlungsmodells von Prof. Dr. W. Krüger. Am Beispiel der RWE-AG belegen die Autoren, dass die einer jeden Phase zugeordneten Aufgaben den Erfolg eines

systematisch zu durchlaufenden Wandlungsprozesses moderieren. Aus diesem Grund eignet sich dieses Modell hervorragend für Unternehmungen, die einen Wandel planen, gerade durchleben oder in der

Vergangenheit durchgeführt haben. Dieser Beitrag soll dabei gleichwohl als branchenübergreifend gültiges Beispiel sowie als Anregung und Unterstützung für den eigenen Wandlungsprozess dienen. 5. Wie

einzuschätzen? Um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten im Wettbewerb bestehen zu können, ist es notwendig, dass sich Unternehmungen durch eine ausgeprägte Bereitschaft und Fähigkeit zum fortwährenden

Wandel auszeichnen. Dies ist jedoch nicht hinreichend, da der Erfolg eines Wandlungsprogramms insbesondere von seinem gestalterischen Konzept bedingt wird. Am Beispiel der RWE-AG wird der Prozess

tiefgreifenden und weitreichenden Wandels anhand von fünf Phasen beschrieben: Initialisierung, Konzipierung, Mobilisierung, Umsetzung und Verstetigung. Die fünf Phasen bilden den Rahmen für die

Analyse der Aufgaben des Wandlungsmanagements. Diese sowie die ihnen zugeordneten Aufgaben fungieren als gestalterisches Konzept der vorliegenden Arbeit. Sie beschreiben den Übergang vom Ausgangs-

zum Zielszustand der RWE-AG.Die Langversion dieses Beitrags steht in Form einer Power Point-Präsentation als Download bereit.

Der systematische Wandel der RWE AG.pdf