Auftakt zum PSD 2008 – Systematisches wissensbasiertes Vorgehensmodell zur Durchsetzung u. Bewertung der Prozessorientierung im Unternehmen.

Beinahe jedes prozessorientierte Unternehmen hat mit der geringen Transparenz zu kämpfen, die aktuell auf dem Markt für IT-gestütztes Prozessmanagement besteht. Prof. Hartmut F. Binner steuert mit seinem systematischen Vorgehensmodell einen Leitfaden zur Lösung dieses Problems bei und bietet damit einige interessante Anknüpfungspunkte zum diesjährigen Process Solutions Day, der am 27.05.2008 in Frankfurt am Main stattfindet.

1. Wer, Wann, Wo ?

Die Gesellschaft für Organisation lädt bereits zum dritten Mal zu der zentralen Tagung zur Präsentation von BPM-Softwarelösungen ein. Am 27. Mai 2008 wird Ihnen in Frankfurt am Main ein qualitativ hochwertiges Programm unter der Wahrung vollständiger Neutralität geboten.

2. Woher, Wohin, Warum ?

Beinahe jedes Unternehmen, das sich für ein IT-gestütztes Prozessmanagement interessiert, klagt über die zu geringe Transparenz im Markt für BPM-Tools. Hauptursache für diese Intransparenz ist die große Heterogenität der angebotenen Lösungen. Sie erhalten einen aktuellen Überblick und weitere Hinweise zum Ablauf und zu den Themen der Veranstaltung unter www.psd2008.de oder über die Rubrik Veranstaltungen auf der Startseite des org-portals, die Sie darüber hinaus über zahlreiche, interessante Veranstaltungstermine zu den Themen Organisations-, Human Resource-, Prozess- und Projektmanagement informiert.

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Der Begriff "BPM-Software" wird von den Tools zur Visualisierung von Prozessen genauso beansprucht wie von umfangreichen Portal-Servern und EAI - Systemen. Nicht wenige Anbieter versuchen Interessierte davon zu überzeugen, dass Ihre Lösung den gesamten BPM-LifeCycle abbildet, das heißt den Kreislauf der Erhebung, Analyse, Neukonzeption, organisatorisch/technischen Implementierung und des Controllings von Geschäftsprozessen vollständig unterstützt. Dieses Selbstbewusstsein der Anbieter ist aus Sicht der Interessenten wenig hilfreich. Allzu häufig wird erst auf den zweiten Blick erkannt, dass die angebotene Lösung nicht wirklich zu den eigenen Bedürfnissen passt. Dieser Filterprozess ist aufwendig und fehlerträchtig - eine initiale, kompakte Phase der Orientierung kann ihn maßgeblich verkürzen. Gleichzeitig spricht vieles dafür, über den eigenen, derzeit wahrgenommenen Tellerrand zu schauen und zu verstehen, welche Themen mit BPM-Werkzeugen heute und morgen adressiert werden können, um eine Investitionsentscheidung mit Zukunft zu treffen.

Als Ergänzung und Einstimmung auf den PSD 2008 bietet das org-portal seinen Mitgliedern die Langfassung eines aktuellen Beitrags zum Thema. Prof. Hartmut F. Binner zeigt darin die Herausforderungen auf, die heutzutage an ein umfassendes und IT-gestütztes Prozessmanagement gestellt werden. Vor diesem Hintergrund geht er auf die Realisierung und Verbesserung von Prozessen ein, um sich im weiteren Verlauf der Ausführung, Evaluation, Dokumentation und Workflow-Implementierung zu widmen. Alles auf der Grundlage eines IT-gestützten und systematischen Vorgehensmodells zur Umsetzung der Prozessorientierung.

4. Für Wen, unter Welchen Bedingungen ?

Der Beitrag eignet sich für alle, die einen weiterführenden und tiefergehenen Einblick in das Thema Prozessmanagement und seine Gestaltung und Einbindung innerhalb der Organisation erhalten möchten. Er eignet sich sowohl für erfahrene Anwender als auch für Studierende der Betriebswirtschaftslehre.

5. Wie einzuschätzen ?

Das Thema des 3. Process Solutions Day kommt gerade zur richtigen Zeit. Zu undurchsichtig zeigt sich das Angebot an Tools, Konzepten und Methoden, die allesamt unter dem Begriff BPM und BPM-Software firmieren. Hartmut F. Binner liefert mit seiner Darstellung der Dinge einen hilfreichen Leitfaden auf dem Weg zu einem umfassenden Prozessmanagement, der sich auch unabhängig von diversen und einschlägigen Software-Tools und IT-Instrumenten auf die Problemstellungen vieler Unternehmen übertragen lässt.