Den Return on Development messen: Möglichkeiten und Grenzen der Evaluation

"Die Legitimation von Massnahmen der Personalentwicklung muss mit einem Geflecht von interdependenten Faktoren rechnen. Ungeachtet dessen kommt der Evalutation als Lern- und Steuerungsfunktion besondere Bedeutung zu."

1. Wer, Wann, Wo ?

Professor Dr. Fred G. Becker, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmungsführung an der Universität Bielefeld, hat folgenden Artikel verfasst:

  • Den Return on Development messen: Möglichkeiten und Grenzen der Evaluation, PERSONALFÜHRUNG 4/2005, S. 48-53

2. Woher, Wohin, Warum ?

"Der Einsatz von Evaluationsverfahren in der Personalentwicklung ist, so schreibt Fred G. Becker, Conditio sine qua non einer professionellen Personarbeit. Ohne Evaluation würde wichtiges Feedback über die Qualifizierungsaktivitäten ebenso fehlen wie erforderliche Informationen für die künftige Ausrichtung in der Personalentwicklung. In Anlehnung an das Vier-Ebenen-Modell von Kirkpatrick (1996) beschreibt der Autor die unterschiedlichen Ansätze von Vorgehensweisen."

3. Was, Wie, Welche Ergebnisse ?

Der Autor kommt zum Schluss, dass der Evaluation der Personalentwicklung bis heute noch ein zu geringer Stellenwert beigemessen wird. Im Artikel stellt er die Inhalte der Evaluationsphase dar. Darauf folgen Erklärungen der verschiedenen Evaluationsarten wie Konzept-, Input- oder auch Prozess-Evaluation. Der Autor stellt zwar klar, das die Evaluation noch zu wenig berücksichtigt wird, dass diese aber auch mit der nötigen Vorsicht zu handhaben ist. So können sich kausale Wirkungszusammenhänge beispielsweise nur erahnen lassen. Trotz der nötigen Vorsicht, lassen sich die Steuerungs- und Lernfunktion durchaus angemessen realisieren.

4. Für wen, unter welchen Bedingungen ?

Der Artikel wendet sich an Führungspersonen, Evaluationstheoretiker und andere Interessierte. Die Anmerkungen sowie die Literaturhinweise geben Interessierten weiteren Denk- und Lesestoff mit auf den Weg.

5. Wie einzuschätzen ?

Der Artikel ist lesbar und verständlich geschrieben. Gewisse Vorkenntnisse hinsichtlich des Themas sind jedoch nützlich, um den Artikel richtig deuten und lesen zu können.