Aufforderung zum "Musterwechsel" in der Beratungsbranche

Eine vielzahl antrainierter "Management-Reflexe" hinterlässt ein ungutes Gefühl und die Beratungseliten haben nur wenige Antworten. Welchen Beitrag könnte - vielleicht sogar sollte - die Managemetnberatung leisten, um aus dieser Spirale auszubrechen?

1. Wer?, Wann?, Wo? Autoren: Prof. Dr. Hans A. Wüthrich - Inhaber des Instituts für internationales Management der Universität der Bundeswehr München und - Partner der B&RSW AG Zürich, Management

Consultants für strategische Unternehmensentwicklung. Dr. Andreas Philipp - Partner der PhilOs Managementberatung München - Lehrbeauftragter für BWL, integriertes Management und Ethik in Luzern und

München. Dr. Dirk Osmetz - Mitarbeiter des Instituts für internationales Management der Universität der Bundeswehr München und - Partner der PhilOs Managementberatung München. Dieser Artikel basiert

auf der Grundlage eines Beitrags in der Zeitschrift LO, Ausgabe Nr. 8 Juli / August 2002 2. Woher?, Wohin?, Warum? In diesem Artikel wird kritisch hinterfragt, ob die Beratungsbranche überhaupt in

ihrer momentanen Ausrichtung in der Lage ist, eingefahrene „Management-Reflexe“ zu hinterfragen. Doch dieser Artikel endet nicht an dieser Stelle, sonder gibt erste, nachdenkenswerte Hinweise welche

Fähigkeiten eine andere Beratungselite bräuchte, wollte Sie neue Impulse geben. 3. Was ?, Wie?, Welche Ergebnisse? Dieser Artikel steigt in die Thematik mit einem kurzen Abriss über den Glanz der

Beratungsbranche ein, stellt dann aber im nächsten Abschnitt - an einem Witz verdeutlicht - fest, dass der Lack bereits bröckelt und ein dickes Fragezeichen hinter dem Traumjob Berater gemacht werden

muss. Aus ihren Erlebnissen der Praxis zeichnen die Autoren den Krisenreaktions-Reflex der Managements auf, der immer mehr ungute Gefühle bei allen Betroffenen hinterlässt und aus dem die Berater

auch keinen Ausweg aufzeigen können. Um dieser wünschenswerten Aufgabe gerecht zu werden, benötigen die Top-Berater drei fundamental neue Fähigkeiten: - Sie sollten erstens Reflexionseliten und -

zweitens Verantwortungseliten sein sowie - drittens als Managementberatung mit neuer Bescheidenheit ansetzen. Diese Fähigkeiten werden im vierten Abschnitt dieses Textes näher erläutert. Abschließend

wird kurz dargestellt, wie eine neue Qualifizierung der Berater aussehen könnte um ihrer gesellschaftsbezogenen Verantwortung gerecht zu werden. 4. Für wen?, Unter welchen Bedingungen? Diese Artikel

regt zum nachdenken an und denkt an einer Stelle weiter, an der klassische Muster scheitern. 5. Wie einzuschätzen? Geeignet für Berater zur Selbstreflexion aber auch für jene, die Beratungsergebnisse

mitverantworten, die Führungskräfte in Unternehmen.

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