Organisation als Wettbewerbsfaktor

Der Autor - Prof. Dr. Götz Schmidt - seit mehr als dreißig Jahren in der Organisationsberatung und in der Lehre zum Fachgebiet Organisation und Management tätig, untersucht die Fragestellung, welchen Nutzen organisatorische Lösungen bringen und in welchen größeren Zusammenhang sie eingebettet sein müssen, wenn sie zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beitragen sollen.

1. Ziel

Der Autor - Prof. Dr. Götz Schmidt - seit mehr als dreißig Jahren in der Organisationsberatung und in der Lehre zum Fachgebiet Organisation und Management tätig, untersucht die Fragestellung, welchen Nutzen organisatorische Lösungen bringen und in welchen größeren Zusammenhang sie eingebettet sein müssen, wenn sie zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beitragen sollen.

Gerade heute wird immer wieder hinterfragt, ob in einer Zeit, in der der Wechsel die einzige Konstante darstellt, Organisation überhaupt noch sinnvoll ist, ob der Aufwand für organisatorische Lösungen und deren Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis zu einander stehen. Gerade in wechselvollen Zeiten ist es sehr wichtig, dass strategische Veränderungen organisatorisch stringent umgesetzt werden, dass das Potential der Technik nutzbar gemacht wird und dass "menschengerechte" Lösungen dazu beitragen, Motivation und Effizienz zu steigern. Diesen größeren Zusammenhang stellt der Verfasser dar.

2. Inhalt

Zu Beginn wird dargestellt, was in dem Beitrag unter Organisation verstanden werden soll. Dazu dient ein kurzer Blick in ein ganzheitliches Organisationsmodell, das die Inhalte von Regelungen ebenso darstellt wie die Faktoren, die bei der Entwicklung von Lösungen beherrscht werden müssen, um zu optimalen organisatorischen Ergebnissen zu kommen.

Anschließend wird diskutiert, unter welchen Umständen in schnelllebigen Zeiten wie heute überhaupt dauerhaft wirksame (organisatorische) Regelungen sinnvoll sind. Von der These ausgehend, dass Organisation eine nicht delegierbare Leitungsaufgabe darstellt, werden aktuelle Tendenzen gezeigt, wie derzeit die Verantwortlichkeiten für organisatorische Aufgaben meistens geregelt sind und welche Vorteile eine spezialisierte Organisationsabteilung hat. Im nächsten Abschnitt wird untersucht, welche Faktoren die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens nachhaltig beeinflussen. Die Wettbewerbsfähigkeit ruht letztlich auf vier "Säulen":

  • Strategie - als die Gesamtheit aller Grundsatzentscheidungen über die wichtigsten erfolgsrelevanten Faktoren für ein Unternehmen
  • Struktur – als Sammelbegriff für alle aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen
  • Technik – als Sammelbegriff für Sachmittel und Verfahren sowie
  • Kultur – als gelebte Normen, Wertvorstellungen und Denkhaltungen, die das Verhalten der Mitarbeiter auf allen Stufen der Hierarchie prägen.

Diese vier Faktoren beeinflussen sich wechselseitig. Nur wenn sie immer wieder auf einander abgestimmt werden, kann ein Unternehmen als Ganzes erfolgreich am Markt bestehen.

Organisation steht niemals isoliert für sich; sie kann immer nur in diesem größeren Zusammenhang gesehen werden. Sie kann dazu beitragen, dass eine gewählte Strategie besser umgesetzt wird, sie kann aber auch Impulse für die Weiterentwicklung der Strategie geben. Zusätzlich kann die Organisation eine tragende Rolle beim Prozess der Abstimmung der genannten Faktoren übernehmen.

Strategische Entscheidungen bringen normalerweise erheblichen organisatorischen Umsetzungsbedarf mit sich. Anhand ausgewählter Beispiele für organisatorische Fragestellungen wird dann untersucht, welchen Einfluss organisatorische Lösungen auf die wettbewerbsrelevanten Faktoren Qualität der erbrachten Leistungen, Kosten der Leistungserstellung und Zeit für die Leistungserstellung haben können. Da Organisation zumindest in Dienstsleistungsunternehmen auch dabei mitwirkt, die richtige (Sachmittel-) Technik einzusetzen und deren Nutzung sicher zu stellen, werden auch für die Technik die Auswirkungen auf Qualität, Kosten und Zeit untersucht.Bestimmte organisatorische Lösungen setzen eine dazu "passende" Kultur voraus, so wie durch die Organisation auch die Kultur beeinflusst wird. Deswegen werden abschließend Hinweise gegeben, welchen Einfluss Kultur, Organisation und Technik wiederum auf Qualität, Kosten und Zeit haben können.

3. Für wen ist der Beitrag lesenswert?

Die Abhandlung richtet sich in erster Linie an die leitenden Mitarbeiter in Unternehmen und Verwaltungen, die organisatorische Verantwortung tragen. Ebenfalls werden die fachlich Zuständigen in unterstützenden Bereichen wie Organisation, Unternehmensentwicklung und Personalentwicklung angesprochen.

Die Langfassung umfasst eine Powerpoint-Präsentation mit 15 Folien.