Initial Public Offering (IPO): Ausgestaltung, Prozess und Beteiligte

Der Aufsatz befasst sich mit den beteiligten Interessengruppen, den verschiedenen, betriebswirtschaftlichen Gestaltungsvariablen sowie dem Prozess des Börsengangs. Ziel ist es, dem Leser einen groben Überblick über das Initial Public Offering und mögliche Gestaltungsfelder zu geben.

1. Wer? Wann? Wo?

Der Aufsatz befasst sich mit den beteiligten Interessengruppen, den verschiedenen, betriebswirtschaftlichen Gestaltungsvariablen sowie dem Prozess des Börsengangs. Ziel ist es, dem Leser einen groben Überblick über das Initial Public Offering und mögliche Gestaltungsfelder zu geben.

2. Was? Wie? Welche Ergebnisse?

AlsInitial Public Offering (IPO)wird die erstmalige Veräußerung von Eigenkapital an die Öffentlichkeit verstanden. Dies geschieht durch den Verkauf von Aktien als verbriefte Anteile an externe Kapitalgeber an organisierten Finanzmärkten.

Ende der 90er Jahre ist die Anzahl der IPOs am deutschen Markt deutlich angestiegen. In den letzten Jahren hat die Anzahl (erfolgreich) durchgeführter Börsengänge zwar wieder abgenommen, aber viele Unternehmungen - darunter auch KMUs, Familienunternehmungen und neu gegründete Gesellschaften - haben erkannt, dass ein IPO eine mögliche strategische Option für die Finanzierung von Wachstum ist und ziehen einen zukünftigen Börsengang daher verstärkt in Betracht.

Im vorliegenden Aufsatz werden diebeteilgten Gruppen(Gesellschafter der Unternehmung, Intermediäre und Investoren) und ihre Interessen vorgestellt. Anschliessend werden diverseGestaltungsvariablenaufgezeigt, die es beim Börsengang zu berücksichtigen gilt, dies sind:

  • Rechtsform
  • Aktiengattung und -herkunft
  • Marktsegment
  • Börsenplatz
  • Mitarbeiterbeteiligung
  • Zeitpunkt

Dise Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, gibt dem Leser jedoch einen Eindruck, welche Bereiche zu bedenken sind und welche Alternativen zur Verfügung stehen. Anschliessend wird derIPO-Prozessvorgestellt. Hierbei stehen insbesondere die Fragen der Unternehmungsbewertung (Multiplikator- vs. Disounted Cash Flow-Verfahren) und des Plazierungsverfahrens (Festpreis-, Auktions- oder Bookbuilding-Verfahren) im Vordergrund.

Bevor eine Unternehmung den Gang an die Börse beschließt, sollte jedoch stets die eigene "Börsenreife" untersucht werden, wobei die Phase des Lebenszyklus eine entscheidende Rolle spielt. Für erst neu gegründete Unternehmungen mit geringen Umsätzen und typischen Anlaufverlusten ist eine Finanzierung über Venture Capital oder andere Risikokapitalgeber meist leichter und interessanter, da die Risikobereitschaft dieser Investorengruppen in der Regel höher ist. Für Wachstumsunternehmungen in zukunftsträchtigen Bereichen, ist ein Börsengang dagegen ein sehr guter Weg zur Behebung von finanziellen Engpässen und zur Erschließung neuer Marktpotentiale.

Die Börse, als Bindeglied zwischen der Kapitalanleger- und Kapitalnachfragerseite, bietet in jedem Fall eine sehr interessante Möglichkeit, die Kapitalbeschaffungsprobleme von Gründungs- und Wachstumsunternehmungen zu lösen, und sollte daher stets als relevante Möglichkeit in Betracht gezogen werden.

3. Für wen? Unter welchen Bedingungen?

Für den interessierten und in diesem Bereich wenig vorgebildeten Leser bietet der Aufsatz einen grundlegenden Einstieg in die Thematik des Börsengangs. Ziel ist es, dem Leser ein erstes Gefühl für die Komplexität eines solchen Vorhabens zu vermitteln.

Die Langfassung umfasst einen 19-seitigen Word-Text.

Initial Public Offering (IPO).PDF