Kooperatives Planen im Supply-Chain-Management

Dieser Beitrag ist für Praktiker und Theoretiker gleichermaßen lesenswert. Vor allem für Praktiker, die sich mit Supply-Chain-Management beschäftigen ist dieser Artikel zu empfehlen, weil er einen praxisnahen Überblick über die aktuelle Rolle des SCM ermöglicht.

Kooperatives Planen im Supply-Chain-Management Anna Windischer/ Fabienne Mathier/ Gudela Grote Zeitschrift Führung + Organisation 1/2002 (71. Jg.), Seite 14-21

1. Wer?, Wann?, Wo?

Der Artikel "Kooperatives Planen im Supply-Chain-Management" von Anna Windischer, Fabienne Mathier und Dr. Gudela Grote wurde in der Ausgabe 1/2002 (71. Jg.) der Zeitschrift Führung + Organisation, Seite 14-21 veröffentlicht.

2. Woher?, Wohin?, Warum?

Im vorliegenden Beitrag werden empirische Ergebnisse zur Gestaltung von unternehmens-übergreifenden Planungsprozessen vorgestellt. Vorab gehen die Autoren auf organisatorische Aspekte im Supply-Chain-Management (SCM) ein. SCM kann als die Koordination einer strategischen und langfristigen Zusammenarbeit von Ko-Herstellern im gesamten Unternehmensnetzwerk zur Entwicklung und Herstellung von Produkten definiert werden. Die Einführung von SCM-Konzepten setzt Kooperationen voraus. Hierbei spielen die Verteilung von Entscheidungsbefugnissen und die Formen der organisatorischen Verflechtung eine wesentliche Rolle.

3. Was?, Wie?, Welche Ergebnisse?

Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde bei 136 kleinen und mittelständischen Schweizer Unternehmen eine Befragung durchgeführt. In dieser wurde erfasste, wie Unternehmen derzeit ihre unternehmensübergreifende Zusammenarbeit mit ihrem Hauptkunden und Hauptlieferanten gestalten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Grad an Dezentralisierung und dem Umfang der unternehmensübergreifenden Verflechtung einerseits und der Stärke des Informationsflusses andererseits besteht. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden Merkmale identifiziert, die kooperative Planungsprozesse kennzeichnen. Wesentliche Elemente gemeinsamen Planens sind: Kenntnisse über das Planungsumfeld, das Treffen von Vereinbarungen und die Überwachung des Planungsprozesses mit dem Feedback über Veränderungen. In einer abschließenden Fallstudie über Beziehungen zu Lieferanten zeigte sich, dass diese Merkmale für die Analyse von Unterschieden zwischen unternehmensübergreifenden Planungsprozessen und für die Ableitung von Gestaltungshinweisen hilfreich sind.

4. Für wen?, Unter welchen Bedingungen?

Dieser Beitrag ist für Praktiker und Theoretiker gleichermaßen lesenswert. Vor allem für Praktiker, die sich mit Supply-Chain-Management beschäftigen ist dieser Artikel zu empfehlen, weil er einen praxisnahen Überblick über die aktuelle Rolle des SCM ermöglicht.

5. Wie einzuschätzen?

Für viele Unternehmen sind aufgrund des verschärften Wettbewerbsdruck und der zunehmenden Globalisierung die Anforderungen an ihre logistischen Prozesse gestiegen. Managementkonzepte wie das Supply-Chain-Management finden vermehrte Anwendung. Dieser Beitrag bietet einen Einblick in die Thematik des SCM, welche anhand ausführlich beschriebener Studien und inhaltsergänzender Grafiken behandelt wird. Die Langfassung umfasst den 8-seitigen Originalartikel aus der ZfO.

zfo_1_2002_Windischer_Mathier_Grothe.pdf